Nach der erfolgreichen letzten Runde, in der Grosswangen zweimal überzeugte und mit viel Selbstvertrauen abreisen konnte, wollte man diesen Schwung nach Beromünster mitnehmen. Mit dem Heimteam Beromünster wartete ein Gegner, der bis dahin ohne Punkte dastand. Doch jeder im Team wusste, dass man den Gastgeber keinesfalls unterschätzen durfte. Trotzdem reichte es am Ende nicht für Punkte.
Eintracht Beromünster – Unihockey TV Grosswangen 8:4 (3:1)
Grosswangen fand von Beginn weg schlecht ins Spiel. Beromünster hingegen nutzte bereits früh zwei Unachtsamkeiten und ging mit 2:0 in Führung. Offensiv lief im 3-gegen-3-Spiel lange kaum etwas zusammen, viele Angriffe versandeten bereits im Aufbau. Erst in einer Überzahlsituation gelang der wichtige Anschlusstreffer: Yves Lagler verwertete nach Pass von Kilian Hodel zum 1:2. Doch anstatt Stabilität zu gewinnen, kassierte man kurz darauf das 1:3.
Nach der Pause änderte sich das Bild kaum. Erst im 4 gegen 3 kam wieder Bewegung in die Grosswanger Offensive. Luca Ziswiler traf nach Vorlage von Gian Christen zum 2:3. Kurz darauf verkürzte Yves Lagler und Kilian Hodel gelang, erneut im Spiel ohne Torhüter, der Ausgleich zum 4:4. Als man danach weiter ohne Torhüter alles auf Sieg setzte, führten individuelle Fehler und überhastete Abschlüsse zu gleich vier Gegentoren ins leere Netz. Das Risiko wurde nicht belohnt und am Ende stand eine bittere 4:8-Niederlage.
R.Z. Merenschwand – Unihockey TV Grosswangen 5:3 (2:2)
Im zweiten Spiel wollte man unbedingt eine Reaktion zeigen – doch auch hier merkte man früh, dass Grosswangen nicht an die Leistung der vorherigen Runde anknüpfen konnte. Merenschwand war über weite Strecken die konzentriertere Mannschaft und nutzte die angebotenen Räume. Der Start war zwar gut, Kilian Hodel eröffnete das Score mit einem satten Weitschuss und Yves Lagler erhöhte nach einer starken Balleroberung auf 2:0.
Doch anstatt Ruhe ins Spiel zu bringen, gab man das Zepter aus der Hand. Merenschwand gelang bis zur Pause das 2:2 und sie setzten nach dem Seitenwechsel mit drei weiteren Treffern nach. Grosswangen wirkte in dieser Phase unkonzentriert und liess die nötige Konsequenz in den Zweikämpfen vermissen. Erst in der Schlussphase, wieder in Überzahl, fand man zurück ins Spiel, Yves Lagler traf nach Querpass von Kilian Hodel per Direktabschluss zum 3:5.Kurz darauf verkürzte erneut Yves Lagler im 4-gegen-3 auf 4:5.
Trotz Timeout und einer druckvollen Schlussminute fiel der Ausgleich nicht mehr, die Hypothek aus der verschlafenen Phase nach der Pause war zu gross.
Fazit
Die vierte Runde bringt Ernüchterung. Nach der starken Leistung zuletzt blieb Grosswangen dieses Mal klar unter den eigenen Möglichkeiten. Zu viele einfache Fehler, zu wenig Konsequenz im Abschluss und ein wiederkehrendes Problem im 3-gegen-3 führten zum Nuller.
Positiv bleibt festzuhalten, dass das Überzahlspiel weiterhin funktioniert und man sich in beiden Partien trotz Rückschlägen wieder herankämpfen konnte. Nun gilt es, diese Runde rasch abzuhaken, die Energie wieder auf den richtigen Fokus zu lenken und in der nächsten Meisterschaftsrunde das wahre Gesicht des Teams zu zeigen.


