Am ersten Februar-Sonntag trafen sich die Damen im sonnigen Oberarth zur siebten Meisterschaftsrunde.
Nach dem letzten, nicht weiter zu erwähnenden Null-Punkte-Sonntag hiess es: Fokus an – Tore schiessen, konsequent verteidigen und den Gegnerinnen keinen Platz lassen. Ebenfalls stand eine Revanche an, denn das Hinspiel gegen die Damen des STV Murgenthal hatten sie mit 9:5 für sich entschieden. Der zweite Gegner des Tages waren die Damen aus Lengnau, gegen welche die Grosswangerinnen im Hinspiel als Siegerinnen vom Platz gingen.
STV Murgenthal vs. Unihockey TV Grosswangen 4:3 (1:2)
Die Partie begann verhalten, und die ersten zehn Minuten blieben torlos. In der 11. Spielminute brachte Stephanie Kneubühler die Grosswangerinnen in Führung und erzielte damit ihr erstes Tor für das Team. Rund eine Minute später war es erneut Kneubühler, die auf 2:0 erhöhte. Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange: Die Damen aus Murgenthal verkürzten kurz darauf auf 1:2.
Grosswangen startete erfolgreich in die zweite Halbzeit. Durch Nicole Achermann konnte der Vorsprung erneut ausgebaut werden. Leider musste die Torhüterin der Grosswangerinnen kurz darauf hinter sich greifen – Murgenthal erzielte zunächst den Anschlusstreffer und wenig später den Ausgleich. Nach einem Time-out auf Seiten Murgenthals gelang ihnen schliesslich sogar der Führungstreffer. Grosswangen reagierte ebenfalls mit einem Time-out und setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte, inklusive Spielaufbau zu viert. In den letzten 2,5 Minuten wollte jedoch kein Treffer mehr gelingen, und so mussten die Grosswangerinnen die Punkte erneut Murgenthal überlassen.
White Horse Lengnau vs. Unihockey TV Grosswangen 5:6 (4:1)
Die Rottalerinnen erwischten einen Start nach Mass und gingen durch Lisa Bättig früh in Führung. In der Folge mussten sie jedoch im Verlauf der ersten Halbzeit vier Treffer der Lengnauerinnen hinnehmen, womit es mit einem 1:4-Rückstand in die Pause ging.
Auch in die zweite Halbzeit starteten die Grosswangerinnen stark. Durch ein Freistoss-Tor von Sarina Huser konnte der Anschlusstreffer zum 2:4 bejubelt werden. Der weitere Spielverlauf sollte nun nicht mehr demjenigen der ersten Halbzeit ähneln: Erneut war es Sarina Huser, die mit ihrem zweiten Treffer weiter verkürzte. Die zweite Halbzeit lief klar zugunsten der Grosswangerinnen, was White Horse Lengnau zu einem Time-out zwang. Die Antwort kam jedoch prompt: In der 33. Spielminute erzielte Lisa Bättig den viel umjubelten Ausgleich – die Aufholjagd war geschafft. Doch die Freude währte nur kurz, denn nur eine Minute später gingen die Aargauerinnen erneut mit 5:4 in Führung. Grosswangen zeigte jedoch Moral und glich durch Nadja Burri erneut aus.
Nach einem Time-out auf Seiten Grosswangens hiess es: alles oder nichts. Die Torhüterin wurde durch eine vierte Feldspielerin ersetzt. Lisa Bättig übernahm Verantwortung und erzielte mit einem entschlossenen Abschluss von der Mittellinie den umjubelten Siegtreffer. Die verbleibenden drei Minuten bis zum Schlusspfiff zogen sich zwar noch in die Länge, doch Grosswangen brachte den Vorsprung über die Zeit.
Die Spiele verliefen nicht nach Mass und die knappe Niederlage gegen Murgenthal wurmt. Nichtsdestotrotz ist man froh über die gewonnenen Punkte und die geglückte Aufholjagd im zweiten Spiel. Die nächste Runde findet am 22. Februar 2026 in der Nachbarsgemeinde Sursee statt. Es heisst erneut: der frühe Vogel fängt den Wurm. Um 09:00 Uhr treffen die Grosswangerinnen auf die zweitplatzierten Vipers InnerSchwyz, um 10:50 Uhr folgt das Spiel gegen die UHC Tigers H.-T.. Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung und hofft, bis dahin wieder vollständig zur Form zurückzufinden.


